elde steeg

Lebenslauf
1908­­ geboren in Charlottenburg (Berlin) als Tochter von Wilhelm Stegemeyer un­d seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Roselius, getauft auf den Namen Elfriede.
1913 Übersi­edelung nach Bremen, der Heimat ihrer Mutter
1929 Abitur; sie steht vor der Frage, ob sie Mathematik/Physik oder Kunst studieren soll. Sie entscheidet sich für die Kunst.
1930 Studium­ an der "Staatlichen Kunsthochschule" (heute Akademie) in Berlin unter C. Lahs. Nebenbei Studium der Geographie an der Universität
1932 Wechsel nach Köln, wo sie sich der rheinischen Gruppe der "progressiven"
an­schließt. Außerdem Ausbildung in Fotografie an der Kunstgewerbeschule
1934 Reisen nach Paris, wo sie J. Adler, O. Freundlich und R. Hausmann kennen lernt. Sie zieht zu R. Hausmann nach Ibiza, trennt sich wieder von ihm und kehrt
1935 nach Köln zurück. – Der Wunsch, ans Bauhaus zu gehen, bleibt wegen der politischen Verhältnisse un­erfüllt
1939 Umzug nach Berlin. Dort hält sie sich, da die Richtung ihrer Kunst nicht mehr erwünscht ist, mit Gelegenheitsarbeiten, Fotoreportagen (aus Rumänien, Jugoslawien) und Illustrationen über Wasser.
1941 V­erhaftung und Verhör durch die Gestapo
1943 Verlust ihrer Arbeiten und Kameras durch einen Bombenangriff
1945 Erste Versuche, wieder Tritt zu fassen und eine eigene Linie zu finden
1946 Hinterglasbilder und Zeichnungen. Mitarbeit an der ABC-Zeitung (Ostberlin), Zeichnungen für den "Weltspiegel" und den Safariverlag (Westberlin).
Erste Ausstellungen
1961 Übersiedelung nach München. Reisen nach Italien, Spanien, Griechenland.
Aus­stellungsbeteiligungen (s. dort) und Trickfilme,  u.a. "Kaleidoskop" einer der ersten abstrakten Experimentalfilme; Preis in Cortina d'Ampezzo
1974 Übersiedelung nach Innsbruck und Möglichkeit zur freien künstlerischen Tätigkeit. Ausstellungen
1983 Gründung des "Förderkreis für moderne Kunst am Ferdinandeum" Innsbruck gemeinsam mit Bettina Reichert-Facilides
1988 erliegt sie den Folgen einer langjährigen Krankheit
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